PNOS - 17.03.2018

Die Masken fallen


Am 4. März 2018 hat die Schweizer Bevölkerung nebst anderem über die Eidgenössische Volksinitiative „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)“ abgestimmt; das Abstimmungsresultat ist äusserst deutlich ausgefallen mit einem Nein-Anteil von ca. 70 Prozent. Verwunderlich für all diejenigen, welche den ganzen Abstimmungskampf im Vorfeld verfolgt haben, wo doch zahlreiche Kommentare auf unterschiedlichen Plattformen ganz klar eine Tendenz in die andere Richtung aufgewiesen haben und auch im Nachhinein ziemlich hitzig diskutiert worden ist. Grundsätzlich ist dazu jedoch zu sagen, dass das ganze Drumherum und Hin und Her, genauso wie all die Debatten und Diskussionen im Vorfeld der Abstimmung einzig positiv zu werten sind. Die Leute haben sich zu informieren und sich Gedanken zu machen begonnen, und es ist ein Stein ins Rollen gekommen, welchen man nicht mehr aufhalten kann. Dieser Grundtenor, dass die Schweizer Bevölkerung wohl künftig kaum mehr bereit ist, alles einfach kommentarlos zu schlucken, was ihr von der Landesregierung aufgetischt oder gar vorgekaut wird, ist äusserst erfreulich.

Ein anderes Thema ist die Erhöhung der Strahlen-Grenzwerte, welche es benötigen würde, damit auch hier in der Schweiz die so genannte 5G-Technologie flächendeckend eingeführt werden könnte. Verglichen mit der heute verbreiteten vierten Generation (4G) macht 5G das Surfen im Weltnetz etwa 100 Mal schneller. Am Montagabend, 12. März 2018 sprach sich der Ständerat mit 22 zu 21 Stimmen gegen höhere Strahlungsgrenzwerte im Mobilfunk aus; ein knappes, jedoch trotzdem eindeutiges Resultat. Energieministerin Doris Leuthard meinte dann – leicht genervt über den wenig innovations- und wirtschaftsfreundlichen Entscheid – dazu, dass der Bundesrat die Verordnung, in der die Grenzwerte festgelegt sind, zwar eigenständig anpassen könnte, dieser jedoch sowas „aus Respekt vor dem Willen des Parlaments“ nicht tun würde. Im gleichen Atemzug sagte sie dann jedoch, dass es möglich sei, „die Mess- und Berechnungsmethoden anzupassen“, was Swisscom und Co. Luft verschaffen könnte (Blick berichtete). Die Quintessenz dieser Aussage ist schlicht und ergreifend schockierend: Okay, die Vertreter des Volkes sind nicht einverstanden mit einer Erhöhung der Strahlen-Grenzwerte, auch wenn wir vom Bundesrat da ja grundsätzlich selber drüber bestimmen können, aber damit es einfacher zu schlucken ist und nicht ganz so verräterisch daherkommt, schrauben wir halt eben an den Mess- und Berechnungsmethoden, so einfach ist das, wir wollen ja mal nicht so sein, wir, welchen es uns doch um das ach so hoch gelobte Wohl der Bevölkerung geht. Ein jeder weitere Kommentar ist hier wohl überflüssig, gerade wo wir wissen, wie gesundheitsschädigend und gefährlich diese Strahlung ist und dass solche Grenzwerte – sei es nun hinsichtlich Schwermetallbelastung des Trinkwassers, hinsichtlich Glyphosat in unseren Lebensmitteln oder auch, was Knochendichtemessungen betrifft (Osteoporose) – ganz willkürlich und genauso skrupellos angepasst werden, ganz zum Wohle der Pharmaindustrie, der Industrie generell und des Kapitalismus wohlverstanden.

Hiermit sei der Bogen zur „No-Billag-Initiative“ geschlagen: Selbst wenn da heutzutage fast schon verzweifelt zensiert, gesperrt und gelöscht wird; die „Aufwach-Phase“ ist im Gange, dafür sprechen all die zahlreichen Kommentare auf unterschiedlichen Plattformen im Weltnetz. Und umso mehr die vermeintlichen Machthaber sich dagegen zur Wehr zu setzen und uns noch mehr in unseren Freiheiten einzuschränken und zu beschneiden versuchen, umso deutlicher wird es, dass die Masken fallen, gerade wo sich Personen aus Wirtschaft und Politik beständig mehr in Widersprüchen verfangen und somit sich und im Besonderen die destruktiven Pläne verraten, nicht nur hier in der Schweiz, sondern weltweit.

Die Drohungen werden immer konkreter, man richte sein Augenmerk nur schon einmal auf Russland und auf den schwelenden Konflikt mit der NATO, wo gerade eben zünftig Benzin ins Feuer gegossen wird hinsichtlich den Nervengiftanschlag auf einen russischen Ex-Spion und dessen Tochter, diverse Medien berichten zurzeit darüber. Da werden bereits Sanktionen gegen Russland verhängt, obwohl noch nicht einmal mit Gewissheit feststeht, wie das Verbrechen nun wirklich vonstatten gegangen ist. Gemäss 20 Minuten äusserten sich die USA, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung entsetzt über den Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal. Zudem verwiesen sie auf eine „hohe Wahrscheinlichkeit“, dass Russland hinter dem Anschlag stecke – eine hohe Wahrscheinlichkeit?! Da wird einem einmal mehr klar, dass es hier längst nicht mehr um Fakten, sondern einzig um Machtausübung und -demonstration um jeden Preis geht. Hierbei müssen wir uns im Klaren darüber sein, dass es sich um einen Diskurs zwischen Nuklearmächten handelt.

Die Masken fallen; nutzen wir hier in unserem Heimatland diese Chance für uns, um den Leuten einen Weg aus dieser Sackgasse aufzuzeigen, in welche sie von all den Machthabern in Politik und Wirtschaft gelenkt worden sind. Wir bieten dazu helfende Hand, indem wir ursachenbezogene Lösungsansätze präsentieren. Die PNOS Sektion Bern befindet sich im Wahlkampf für die Grossratswahlen, welche am 25. März 2018 stattfinden werden. Unterstützt uns, damit wir eure Anliegen in der Landesregierung nachhaltig vertreten können! Nur so gewinnen wir weiterhin an Stärke und könnten diesen Volksverrätern die Stirn bieten!

Übrigens: Am 10. Juni 2018 wird über die „Vollgeld-Initiative“ abgestimmt, die Sektion Aargau berichtete darüber (Artikel vom 4. Juli 2017). Und auch wenn der Initiative bedauerlicherweise wenig an Chancen zugesprochen wird; das Wichtigste ist doch auch hier, dass die Leute aufgeklärt werden, damit sie nachzudenken und sich zu informieren beginnen, damit sie sich ihre grundeigene Meinung bilden können und mit gesundem Menschenverstand und ohne diese ihnen von Mainstream-Medien und Politikern verpassten Scheuklappen in der Lage sind, falsche Lösungsansätze und die verheerenden Auswirkungen dieser Fremdbestimmung erkennen und entlarven können. Dazu leisten wir von der PNOS unsere volle Unterstützung und bieten zielorientierte Alternativen – für unser Volk von Eidgenossen, für den Erhalt unserer Heimat und für eine lebenswerte Zukunft!