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PNOS unterstützt SVP-Familieninitiative (30.01.2010) ![]() In der Herbstsession 2009 hat das Schweizer Parlament beschlossen, dass Familien, die ihre Kinder ausserhäuslich erziehen lassen, sprich: in eine Krippe geben, von höheren Steuerabzügen profitieren sollen. Dieser Entschied ist ein weiterer Schritt in Richtung Entmündigung und Benachteiligung jener Familien, die ihre Kinder selber erziehen. Diese politische Stossrichtung ist aber nachvollziehbar für eine Regierung, die sich in erster Linie an den Interessen Wirtschaft und deren Profit orientiert; denn Eltern, die zuhause bleiben und ihre Kinder selber erziehen, sind für die Wirtschaft alles andere als nützlich. Die PNOS widersetzt sich jedoch dem Trend, Kinder fremdbetreuen zu lassen, auch wenn Krippen in der jetzigen Situation nicht wegzudenken sind. Die SVP hat deshalb, um zumindest die gleichen Rechte zwischen Fremdbetreuung und häuslicher Erziehung zu gewährleisten, eine Initiative lanciert, die darauf abzielt, dass auch Familien von einer steuerlichen Entlastung profitieren können, die ihre Kinder nicht in eine Krippe geben. Die Kantone hätten, wie auch schon mit dem im Herbst 2009 beschlossenen „Steuerharmonisierungsgesetz“, die Autonomie, selber zu bestimmen, wie hoch oder niedrig die steuerlichen Abzüge sein sollen. Jedoch, so fordert es die SVP-Familieninitiative, muss der Abzug in gleich hohem Mass für beide Betreuungsformen gelten. Die PNOS unterstützt die Familieninitiative der SVP, weil es nicht angehen kann, dass Familien, die ihre ganze Zeit der Erziehung der Kinder widmen, damit diese zu gesunden Mitgliedern unseres Volkes heranwachsen, dafür bestraft werden, indem sie steuerlich benachteiligt werden. Eine Entscheidungsfreiheit, wie sie sich die SVP verspricht, wird es aber auch durch die Annahme dieser Initiative nicht geben. Nach wie vor wird es Familien geben, die auf beide Einkommen angewiesen sind und es sich nicht leisten können, zuhause bei ihren Kindern zu bleiben. Und auch Alleinerziehende haben selten die finanzielle Möglichkeit, ihre Kinder selber zu betreuen. Diese Ungerechtigkeit kann nur mit einem Erziehungsgehalt aus dem Weg geschaffen werden. Nur wenn die Eltern für ihre Arbeit als Erzieher vom Staat entlöhnt werden, kann von einer wirklichen Entscheidungsfreiheit gesprochen werden. Da diese Forderung angesichts der wirtschaftsorientierten Politik zum heutigen Zeitpunkt nicht umsetzbar ist, ist es notwendig, die Familie als Stützpfeiler unseres Volkes zu erhalten und die häusliche Erziehung, die letztendlich nur unseren Kindern zugutekommt, zu fördern. Die PNOS fordert deshalb alle Eidgenossen auf, die SVP-Initiative zu unterstützen, um damit die selbstbestimmte und verantwortungsbewusste Familie zu erhalten. Den Initiativbogen finden Sie unter: Volksinitiativen |
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